Mittwoch, 21. November 2007

Die Reise zu den Indianern

So leibe Leute...
Nach einigen Stunden Fahrt waren wir im Nirgenddwo in der Naehe der Grenze von Paraguay! Die Landschaft ist Atemberaubend schoen und man kann sich das so vorstellen, dass man in Afrika sei.jetzt komme ich dazu euch von meiner Reise zu den Indianern zu berichten. Als erstes ein mal die Hinfahrt... Die war sehr lange. Zuerst sind wir 1,5 Stunden mit dem Flugzeug von Sao Paulo aus nach Campo Grande und von dort aus Richtung Paraguay Nach 8 Die Flora und Fauna ist wie in der Trockensavane. Wir haben eine Menge Bilder gemacht, die ich oben in einem Exrapost nur mit Bildern veroeffentlichen werde. Nun zu den Indianern.
lernen, die bei den Indianern gesprochen wird in dieser Region. In dem Gottesdienst haben die Kinder ein Lied gesungen und dazu Bewegungen gemacht, das kann man auf dem naechsten Foto sehen.Am ersten Tag, also am Sonntag war fuer uns gleich mal ein Gottesdienst und wir durften die Sprache Guaranie kennen (Das erste Foto zeigt die Kirche mit den Insassen) Der Indianerstamm von der Mission wo wir waren hat ungefaehr 4000 Stammesmitglieder. Man kann sich das leider nicht mehr so vorstellen wie man sich wirkliche Indianer vorstellt. Die Indianer haben alle schon westliche Kleidung an und benuetzen zum teil auch schon Elektrizitaet. Wobei Elektrizitaet nicht bei jedem Haus zu finden ist. Die Stammesmitglieder leben nicht alle dicht aufeinandergedraengt sondern immer in einem Abstand von ca. 200-400 Metern Dort gibt es dann immer 1-5 Haeuser, die von einer Familie bewohnt werden. Auf dem dritten Bild sieht man ein Typisches Indianerhaus. Die Indianer sind ganz schoen schuechtern. Wenn man ihnen zugewunken hat, dann haben sie gewartet, bis man fast aus dem Sichtbild war und dann haben sie zuerst zurueckgewunken. Oder wenn man mit ihnen geredet hat, haben sie immer ganz verlegen nach unten geschaut. Was ich sehr interessant fand war, dass die Indianer zwar Portugiesisch verstanden, es aber nicht geredet haben. Dies dient zum schutz vom aussterben der Sprache. Am zweiten Tag sind wir mit einem Maultier und einer "Kutsche" zu einem Indianer haus gefahren. Das dritte Bild zeigt dieses Indianerhaus. Rings um die Hauser dort waren Felder fuer die Nahrungsproduktion. An diesem Haus wurden Mais, Manjok, Melonen und Kuerbise angepflanzt. Ein Indianer war gerade auf dem Feld und hat das Unkraut gerupft. Duschen waren gar keine Vorhanden und es lag hin und wieder mal ein Stueckchen Plastik auf dem Boden. Dies kommt davon, dass sie sich Lebensmittel in den Stadten kaufen und keinen Muellabfuhr haben oder so etwas in der Art dann wird es auf den Boden geschmissen. Normalerweise wuerde es ja auch verotten aber bei Plastik dauert das nun mal laenger :D! Dort an den Haeusern wo wir waren haben wir die Indianer eingeladen zu einem Bastelkurs, der eigentlich unser Grund war fuer unser kommen. Am naechsten Tag sind dann schon einige Kinder mit Eltern gekommen und waren bereitwillig etwas zu lernen. Nach ersten Konntaktaufnahmen wurde dann auch gleich losgebastelt wie man auf dem Bild gut sehen kann. Es haben sich ueberall kleinere Gruppen gebildet in denen die Kinder und erwachsenen Armbaender oder Ketten fuer sich anfertigten. An einem Abend konnten wir von dem Zuckerrohr, dass das Missionarsehepaar angepflanzt hat gleich mal gebrauch machen und haben und mit der Pressmaschiene Zuckerrohrsaft gepresst! Zuerst haben wir uns die geeigneten grossen Stangen ausgesucht und dann mit dem Messer abgeraspelt. Danach konnte der Saft einfach so rausgepresst werden. Sehr suess und sehr lecker! An einem anderen Tag waren wir in Paraguay und haben uns die Grenzstadt angeschaut. Die war aber auch nicht aners als eine brasilianische Kleinstadt. Auf der Strasse fuhren nicht nur Autos sondern auf Kutschen herum das war genz schoen spassig mit anzuschauen! Auf dem Bild sieht man das der Pastor ganz schoen verschwitzt ist, das kam davon, dass er zuvor mit den Indianern Fussball gespielt hat. Bei denen aber nicht 11 Mann gegen 11 Mann gespielt haben sondern einfach so viele, wie auf das Spielfeld gepasst haben und anwesend waren. Die Strasse, an der die Mission gebaut war, ist laut des Missionars die groesste Drogenimportstrasse von Brasilien. Sieht ganz harmlos aus und man denkt sich gar ncihts dabei aber es werden zum Teil ganz schoen harte Kontrollen durchgefuehrt. Alle Drogen koennen aber nie Herausgefischt werden, weil den Drogenhaendlern immer wieder neue Tricks einfallen. Ansonnsten haben wir noch einen wunderschoenen Wasserfall besucht und viele Sonnenuntergaenge Fotografiert. Und eine Tiere gesehen! Mehr Bilder gibts auf dem naechsten Bilderpost!

Rundbrief

So jetzt endlich habe ich die geeignete Loesung gefunden um mein Rundbrief hier zu Posten. auf dem Link hier koennt ihr ihn euch anfach anschauen bzw. downloaden.

http://docs.google.com/Doc?id=dd9cpv5v_0hd64g3

Wer in Zukunft den Rundbrief direkt im Postfach haben moechte, der kann mir eine E-Mail senden und ich werde ihn in meine Listen aufnehmen!

Freitag, 9. November 2007

Gefuehle

Da man hier auch oft Zeit zum nachdenken hat und man sich manchmal auch ganz schoen alleine fuehlt in einer solchen grossen Stadt, weil man eigentlich ein Nichts ist in dem ganzen Drunter und Drueber. Und man von keinem so richtig wahrgenommen wird, hab ich ein mal ein paar Bilder zusammengesucht, die ein bisschen die Nachdenklichkeit, Einsammkeit und Traurikeit ausdruecken. Natuerlich geht es mir hier ueberwiegend gut und mich freut es auch hier zu sein aber dass kann man ja auch auf den anderen Bildern immer gut erkennen. Nur das man mal sieht das es nicht immer perfekt ist :D!

Skyline von Saõ Paulo

So jetzt hab ich mal wieder Zeit ein paar neue Eintraege auf meinem Blog zu machen. Mittlerweile habe ich echt schon viel erlebt. Heute war ich das erste mal auf einem Hochhaus Namens Banespa. Wir hatten eine sehr gute Aussicht, weil es in den Letzten Tagen sehr viel geregnet hat, konnte man heute weit sehen. Normalwerweise waeren die ganzen Fotos ein bisschen trueber und dunkler vor lauter Smog. Hier erkennt man erst so richtig, in was fuer einer Welt man hier eigentlich lebt. Mir viel es schwer diese Dimensionen mir vorzustellen. Man sieht auf dem Turm bis zu 40 km Weit und weit und breit sind nur Hochhaeuser! Der Turm ist 161 Meter hoch und man kann oben in alle Himmerlsrichtung schaun und ueberall ergibt sich ein gleiches Bild: Haus an Haus. Das naechste Bild zeigt das Verkehrsmittel der Reichen Leute. Hier in Sao Paulo gibt es sehr viele Helicopter, weil es auf der Strasse zum einen Gefaehrlich ist und zum anderen einfach schneller geht. Letztens sind drei Hubschrauber abgestuerst und danach noch ein Flugzeug. Das war gar nicht so weit weg von unserem Missionsgebaeuede. Auf dem Fotos danach kann man gut erkennen, wie die Sonne Scheint und da war es auch ganz schoen warm. Jetzt im moment Regnet es, das Wetter aendert sich heir echt so schnell. Kalt ist es aber trotzdem nicht man kann immer noch mit kurzer Hose rumlaufen. Zum Schluss von diesem Post zeige ich euch noch ein paar Nachtbilder die Sebastian von einem Haus ganz in der Naehe der CENA gemacht hat! Auf dem einen Nachtbild kann man das Missionsgebaeude CENA erkennen. Man volgt der Strasse, bis ein Haus mit einem Vorhof kommt. Man kann es auch so beschreiben, unter dem einen Hellen lich senkrecht nach unten und dann trifft man auf den Vorhof. Das Haus anschliesend zum Vorhof und nach dem Vorhof ist das Missionsgebauede das hier auch "Casa amarela" (gelbes Haus) unter dem Volksmund genannt wird.

Mittwoch, 26. September 2007

Die Strasse zur Fazenda

Da wir des oefteren auf der Fazenda auch Auto fahren duerfen habe ich mir gedacht zeige ich euch mal, wie hier die Strassen so aussehen, naja sagen wir mal so die Strasse, die wir oefters fahren muessen. Das uralte T1 Buschen welches wier hier fahren ist fast ideal geeignet fuer solche Strecken... Naja ich haette schon lieber ein Jeep um mal so richtig ins Gelaende gehen zu koennen. Auf jeden Fall ist hier keine
Anschnallpflicht und man kann so viel in den Bus einladen wie man will. Auf dem Foto kann man gut erkennen, das jeder Platz ausgenuetzt wird. Zusaetzlich zu dem Gepaeck kamen dann noch 6 Personen dazu und so sind wir 80 km bis nach Sao Paulo gefahren um die Sachen dort abzuliefen.

Spinnenjagd

Auf dem Rueckweg von unserer Fotojagd nach einem Perfekten Sonnenuntergang im Dschungel hat Sebastian durch Zufall eine Spinne entdeckt. Als er naeher hinschaute, sah er, wie eine Vespe bei der Spinne ist. Die Vespe lebt nur 24 Stunden und in der Zeit bringt liegt sie auf der Lauer um Spinnen zu toeten. Die Spinne von uns wurde auch von der Vespe gestochen und war sofort gelaehmt. Als wir naeher kamen, ergriff die Vespe die Flucht. Es scheint, als ob sie auch schaeden davongetragen hatte, weil sie nicht mehr richtig fliegen konnte. Somit war es an der Zeit eine Jagd nach einem perfekten Photo. Es gelang uns nicht ein perfektes Photo zu schiessen, aber ich glaube es reicht aus um sich die Vespe gut vorstellen zu koennen! Fuer die Spinne hatten wie genuegend Zeit, sie konnte ja nicht mehr abhauen. Die Bilder sind echt hervorragend geworden sind zum Teil schon echt angsteinfloessend. Da die Spinne ihre Beine verkrampft hatte, nahmen wir zwei getrocknete Stohhalme und haben die Beine auseinandergedrueckt, man kan sehen, das das eine Bein immer noch nach oben steht. Dann haben wir die Spinne wieder vor das Loch gelegt, aus dem die Vespe kam. Die Muskeln der Vespe zogen sich die ganze Zeit wieder zusammen, deswegen konnten wir ihre Beine leider nicht mehr ausbreiten... Hier noch ein Foto von den Spinnenjaegern :D... Der Mann ganz links ist ein Obdachloser der auf die Fazenda kam. Er wurde bei den Feldarbeiten von einer solchen Vespe gestochen und muss nun Medikamente einnehmen. Er hat uns die Wunde gezeigt, es war ein riesig grosser roter erhoehter Fleck mit einem grossen Eitergipfel das sah ganz schoen erschreckend aus. Zum Glueck ist uns die Vespe nicht hinterher :D

Bilder

Da es viel zu kompliziert ist die Bilder immer in den Text schoen einzuordnen und ich dabei viel zu viel Zeit verbrauche lad ich jetzt einfach ein paar schoene Bilder hier hoch ohne Kommentar. Aber ich glaube die Bilder sagen mehr als tausend Worte :) !!!!!!